{"id":7,"date":"2006-01-06T08:28:58","date_gmt":"2006-01-06T08:28:58","guid":{"rendered":"http:\/\/bubenhofer.com\/sprechtakel\/?p=7"},"modified":"2006-01-06T08:28:58","modified_gmt":"2006-01-06T08:28:58","slug":"und-andere-helvetica","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/2006\/01\/06\/und-andere-helvetica\/","title":{"rendered":"&#8230;und andere Helvetica"},"content":{"rendered":"<p>In Hamburg gibt es keine Dreik\u00f6nigskuchen! Zum Gl\u00fcck konnte ich \u2013 als Helvetier \u2013 einen aus Haus-Produktion geniessen. Doch fragte ich mich dann sofort: Wer kennt ihn denn eigentlich, den Dreik\u00f6nigskuchen mit dem versteckten Regenten?<\/p>\n<p>Google hilft weiter, dachte ich. Auf deutschen Webseiten findet Google &#8222;ungef\u00e4hr 12&#8217;300&#8220; Treffer, auf schweizer Webseiten &#8222;ungef\u00e4hr 370&#8220;. Man hat also nicht das Gef\u00fchl, dass die Schweizerinnen und Schweizer viel h\u00e4ufiger \u00fcber Dreik\u00f6nigskuchen schreiben als Deutsche. Im Gegenteil: Da er in Deutschland weniger bekannt ist, ist auch mehr <a href=\"http:\/\/www.weihnachtsseiten.de\/brauchtum\/dreikoenigskuchen\/home.html\">Kl\u00e4rungsbedarf<\/a> n\u00f6tig. Oder <a href=\"http:\/\/www.brauchtumsseiten.de\/a-z\/d\/dreikoenigskuchen\/home.html\">w\u00e4re<\/a> noch n\u00f6tig. Doch die Erk\u00e4rungen zeigen: Meine Illusion von der schweizerischen Besonderheit wird j\u00e4h zerst\u00f6rt: Der Dreik\u00f6nigskuchen kommt aus Frankreich, Spanien und Italien.<\/p>\n<p>Doch schweizerische Besonderheiten verbaler Art sind auch mir manchmal unbekannt. Wenn Jens-Rainer als Exildeutscher in der Schweiz seine <a href=\"http:\/\/www.blogwiese.ch\/archives\/141\">liebe M\u00fche mit der Bedeutung des Wortes <b>P\u00fcnten<\/b> hat<\/a>, habe ich das auch und lese verwundert und zweifle an meinen Schweizerdeutsch-Kenntnissen. Doch ich tr\u00f6ste mich: Das sind halt so regionale Spezialit\u00e4ten&#8230; Ein Hamburger versteht <a href=\"http:\/\/www.sixtus.net\/entry\/680_0_1_0_C\/\">einen Bayer<\/a> auch nur bedingt.<\/p>\n<p>Soviel also zu den eigenartigen Helvetica \u2013 doch, jetzt f\u00e4llt es mir auf: der Titel &#8222;&#8230;und andere Helvetica&#8220; ist wahrscheinlich ebenso unverst\u00e4ndlich. Schliesslich lehrt mich Hugo Loetscher in seinem Artikel &#8222;Umwege und Winkelz\u00fcge \u2013 die Schicksalskarte der B\u00fccher&#8220; im <a href=\"http:\/\/www.dumag.ch\/bisher.php?id=216\">aktuellen Du<\/a>, wo er die Diskussion mit dem Verleger \u00fcber den Titel seines Buches &#8222;<a href=\"http:\/\/www.buchkatalog.de\/kod-bin\/isuche.cgi?navigaktiv=ja&#038;location=Profisuche&#038;pgChoice=&#038;dbname=Buchkatalog&#038;lang=deutsch&#038;uid=KNO-06012006-094655312-109156&#038;fromQuicksearch=ja&#038;quicksearch=loetscher+waschk%FCchenschl%FCssel&#038;aktion=suchen\">Der Waschk\u00fcchenschl\u00fcssel oder Was wenn Gott Schweizer w\u00e4re<\/a>&#8220; schildert: <\/p>\n<blockquote><p>In der Originalausgabe hatte der Untertitel gelautet &#8222;und andere Helvetica&#8220;. Aber &#8222;Helvetica&#8220; war kein Wort, das deutsche Leser lockte. Ein Buch macht also schon Reiseerfahrungen, wenn es die Grenze innerhalb des eigenen Sprachraums \u00fcberschreitet. (S. 72)<\/p><\/blockquote>\n<p> Naja, vielleicht locken wenigstens die helvetischen Berge&#8230;<\/p>\n<p><b>Nachtrag:<\/b> Im <a href=\"http:\/\/kochtopf.twoday.net\/stories\/1369089\/\">Kochtopf<\/a> gibt&#8217;s das Rezept \u2013 und noch wichtiger: Das Foto dazu!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Hamburg gibt es keine Dreik\u00f6nigskuchen! Zum Gl\u00fcck konnte ich \u2013 als Helvetier \u2013 einen aus Haus-Produktion geniessen. Doch fragte ich mich dann sofort: Wer kennt ihn denn eigentlich, den Dreik\u00f6nigskuchen mit dem versteckten Regenten? 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