{"id":699,"date":"2022-12-18T12:03:53","date_gmt":"2022-12-18T11:03:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/?p=699"},"modified":"2022-12-18T12:03:53","modified_gmt":"2022-12-18T11:03:53","slug":"wie-wir-in-zukunft-wissenschaftliche-texte-schreiben-koennten-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/2022\/12\/18\/wie-wir-in-zukunft-wissenschaftliche-texte-schreiben-koennten-teil-2\/","title":{"rendered":"Wie wir in Zukunft wissenschaftliche Texte schreiben (k\u00f6nnten) \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Radikale Ver\u00e4nderungen im Zusammenspiel von Maschine und Mensch beim Schreiben von Texten sind im Gang. K\u00fcnstliche Intelligenz kann automatisch Texte verfassen, \u00fcbersetzen und redigieren. Im zweiten Teil der <a href=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/2022\/12\/08\/wie-wir-in-zukunft-wissenschaftliche-texte-schreiben-koennten-teil-1\/\">Serie<\/a> m\u00f6chte ich auf meine zweite These eingehen: Schon bald wird in der Wissenschaft die Frage nach der richtigen Publikationssprache obsolet sein. Ich verfasse meinen wissenschaftlichen Text in der Sprache, in der ich am liebsten schreibe. Die Leser:innen entscheiden selber, in welcher Sprache sie ihn rezipieren m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Englisch ist zweifellos die wichtigste Publikationssprache in den Wissenschaften geworden. Das wird immer wieder kontrovers diskutiert, z.B. <a href=\"https:\/\/www.news.uzh.ch\/de\/articles\/2017\/englisch-debatte.html\">von einem Politikwissenschaftler, einem Romanisten und einer Germanistin<\/a>. Zu recht wird argumentiert, das sprachliche Vielfalt auch in der Wissenschaft wichtig ist \u2013&nbsp;wobei die Meinungen auseinander gehen, ob eine vorherrschende Publikationssprache Englisch unter dem Strich positiv ist, weil sie die Reichweite von Publikationen massiv erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich meine, dass mit den Mitteln der maschinellen \u00dcbersetzung eigentlich schon heute die Sprachenfrage f\u00fcr Publikationen in der Wissenschaft obsolet sein k\u00f6nnte. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und Annahmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Menschliche \u00dcbersetzungen werden wahrscheinlich noch sehr lange besser und f\u00fcr viele Zwecke passender sein als maschinelle \u00dcbersetzungen. Wobei klar ist, dass auch menschliche \u00dcbersetzungen immer auch maschinelle Hilfsmittel nutzen (und auch schon lange benutzten).<\/li>\n\n\n\n<li>Maschinelle \u00dcbersetzungen k\u00f6nnten aber gezielt eingesetzt und dabei an spezifische Bed\u00fcrfnisse von wissenschaftlichen Publikationen angepasst werden, so dass in der Wissenschaft eine deutlich gr\u00f6ssere Sprachpluralit\u00e4t gelebt werden k\u00f6nnte.<\/li>\n\n\n\n<li>Entscheidend dabei: Wir brauchen in der Wissenschaft daf\u00fcr nicht prim\u00e4r &#8222;covert&#8220;, sondern &#8222;overt&#8220; \u00dcbersetzungen, also nicht &#8222;verdeckte&#8220;, sondern &#8222;offene&#8220; (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/BF03379444\">House 2005<\/a>). Mit intelligenten, KI-unterst\u00fctzter maschineller \u00dcbersetzung ergeben sich hier ganz neue M\u00f6glichkeiten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Juliane House vergleicht verschiedene \u00dcbersetzungskonzepte, die eine lange Tradition haben, und unterscheidet &#8222;offene&#8220; (overt) von &#8222;verdeckenden&#8220; (covert) Verfahren. Vereinfacht gesagt: Verdeckte \u00dcbersetzungen wollen in der Zielsprache einen Text erzeugen, bei dem seine Herkunft und Ausgangssprache im besten Fall gar nicht mehr sichtbar ist. Er soll sich nicht nur sprachlich perfekt an die Zielsprache angeschmiegt haben, sondern auch die Kontexte und kulturellen Besonderheiten der Zielsprache und Zielkultur aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders die offene \u00dcbersetzung: Sie m\u00f6chte m\u00f6glichst transparent machen, was der kulturelle Kontext des Ausgangstextes ist. Dadurch ist die \u00dcbersetzung vielleicht schwerer verst\u00e4ndlich, gibt jedoch ein deutliches Bild der Entstehensbedingungen des Textes.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir kennen diese Tradition der offenen \u00dcbersetzungen sehr gut, z.B. in Form der Paralleltexte, der zweisprachigen, kommentierten Ausgaben (oder von <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783110698732-005\">Glossen als \u00dcbersetzungshilfen in mittelalterlichen lateinischen Handschriften<\/a>). Hier Beispiele von Piccolominis Euryalus und Lucretia auf Lateinisch und Deutsch, sowie von Aristoteles Poetik Griechisch\/Deutsch: <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1988-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1988-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-702\" srcset=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1988-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1988-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1988-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1988-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1988-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1987.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1987-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-703\" srcset=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1987-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1987-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1987-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1987-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1987.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zweisprachige Ausgabe Piccolomini: Euryalus und Lucretia (Latein\/Deutsch)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1986.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1986-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-704\" srcset=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1986-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1986-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1986-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1986-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/IMG_1986.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zweisprachige Ausgabe: Aristoteles: Poetik (Griechisch\/Deutsch)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Das ist es, was wir f\u00fcr wissenschaftliche Publikationen ben\u00f6tigen \u2013 kombiniert jedoch mit den neuen M\u00f6glichkeiten der KI und der maschinellen \u00dcbersetzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Verwendung von ChatGPT als Beispiel f\u00fcr eine m\u00e4chtige KI ist z.B. Folgendes m\u00f6glich:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Prompt: \u00dcbersetze bitte den folgenden Text auf Englisch, f\u00fcge aber nach jedem Satz das Original hinzu und formatiere nach folgendem Muster: &lt;span lang=&#8220;en&#8220;>Englischer Satz.&lt;\/span> &lt;span lang=&#8220;de&#8220;>Deutsches Original.&lt;\/span>. Hier der zu \u00fcbersetzende Text:<br>[Text]<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgabe: &lt;span lang=&#8220;en&#8220;>When it comes to writing scientific texts [\u2026] &lt;\/span> &lt;span lang=&#8220;de&#8220;>Wenn es um das Schreiben von wissenschaftlichen Texten geht [\u2026] &lt;\/span><\/p>\n<cite>ChatGPT-Dialog vom 15. 12. 2022<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das ist nicht weiter aufregend; geschickt formatiert l\u00e4sst sich daraus jedoch eine Textansicht generieren, bei der beim \u00dcberfahren des Satzes mit der Maus bei Bedarf das Original angezeigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Interessanter wird es aber mit folgendem Schritt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Prompt: Sehr gut. Jetzt markiere im Englischen Text zus\u00e4tzlich W\u00f6rter, bei denen die \u00dcbersetzung unsicher ist. Markiere sie nach dem folgenden Muster: english expression (dt: deutsches Original). F\u00fcge ein span-Element mit title-Attribut hinzu, in das du eine Erkl\u00e4rung gibst, warum die \u00dcbersetzung unsicher ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgabe (in HTML \u2013 hier Ansicht im Browser):<\/p>\n\n\n\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"239\" class=\"wp-image-705\" style=\"width: 600px;\" src=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Bildschirm\u00adfoto-2022-12-15-um-10.13.28.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Bildschirm\u00adfoto-2022-12-15-um-10.13.28.png 655w, https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Bildschirm\u00adfoto-2022-12-15-um-10.13.28-300x120.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<cite>ChatGPT-Dialog vom 15. 12. 2022<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Damit ergibt sich ein neuer Umgang mit maschineller \u00dcbersetzung in der Wissenschaft, da sich dieser Prozess weitgehend automatisieren l\u00e4sst. Eine Zeitschrift k\u00f6nnte den Autor:innen erlauben, ihre Texte in einer (fast) beliebigen Sprache einzureichen. Wenn der Text publiziert ist, kann die:der Leser:in selber \u00fcber die Ausgabesprache entscheiden \u2013 bzw. genauer: erh\u00e4lt eine offene \u00dcbersetzung im Paralleltext. Darin ist ersichtlich:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Das <strong>Original<\/strong> ist beliebig stark <strong>sichtbar oder unsichtbar<\/strong>: Wenn ich als Leser:in die Originalsprache z.B. passiv ganz gut verstehe und nur kleinere Unsicherheiten habe, darf das Original sehr pr\u00e4sent sein. Wenn mir die Originalsprache weitgehend unverst\u00e4ndlich ist, dann muss die offene \u00dcbersetzung prim\u00e4r sichtbar sein.<\/li>\n\n\n\n<li>Passagen, Ausdr\u00fccke, bei der die maschinelle \u00dcbersetzung <strong>unsicher<\/strong> ist (<a href=\"https:\/\/blog.translatescience.org\/caveats-of-machine-translation\/\">oder typischerweise Fehler passieren, vgl. Czulo et al. 2022<\/a>), werden entsprechend <strong>markiert<\/strong>: Hier werde ich gewarnt, \u00fcber die m\u00f6glichen Unsicherheiten aufgekl\u00e4rt und mir wird ein Blick ins Original nahegelegt.<\/li>\n\n\n\n<li>Bereits die:der Autor:in des Textes markiert im Text wichtige Passagen, z.B. <strong>Terminologie, Definitionen<\/strong> o.\u00e4., denen bei der \u00dcbersetzung <strong>besondere Aufmerksamkeit<\/strong> geschenkt werden muss. Eine KI kann aufgrund der Textstruktur zudem beim Schreiben Vorschl\u00e4ge machen, was solche kritischen Stellen sein k\u00f6nnten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die weiteren M\u00f6glichkeiten der KI erlauben zudem zus\u00e4tzliche Hilfestellungen. Zum Beispiel k\u00f6nnen problemlos Zusammenfassungen in einer anderen Sprache als der Originalsprache erstellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich: Das alles ersetzt keine von Menschen erstellte \u00dcbersetzungen, egal ob offene oder verdeckte. Angesichts der zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen ist dies jedoch ein naheliegender Weg, um die Qualit\u00e4t wissenschaftlichen Arbeitens zu steigern, denn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Partizipation<\/strong> wird erh\u00f6ht, da Sprachschranken fallen.<\/li>\n\n\n\n<li>Eine sprachliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Text (weil die:der Autor:in mit m\u00f6glichen maschinellen \u00dcbersetzungen rechnet) <strong>erh\u00f6ht die Sensibilit\u00e4t<\/strong> f\u00fcr verschiedene kulturelle Kontexte und Bedeutungsunterschiede.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich ist sprachliche Diversit\u00e4t nicht f\u00fcr alle wissenschaftlichen Disziplinen gleich wichtig. F\u00fcr weite Teile der Geistes- und Sozialwissenschaften ist sie es m.E. aber auf jeden Fall.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bereits erschienen:<\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/2022\/12\/08\/wie-wir-in-zukunft-wissenschaftliche-texte-schreiben-koennten-teil-1\/\">Teil 1, <strong>Schreib- und Rechercheunterst\u00fctzung durch KI:<\/strong><\/a><strong>\u00a0<\/strong>Systeme der K\u00fcnstlichen Intelligenz zum Generieren von Texten werden keine sinnvollen wissenschaftlichen Texte verfassen, uns aber eine riesige Hilfe beim Schreiben und Recherchieren sein.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h2>\n\n\n\n<p>St\u00f6cklin, Stefan. Wissenschaftssprache: \u201cSprachliche Diversit\u00e4t ist fruchtbar\u201d. Interview mit Angelia Linke, Peter Fr\u00f6hlicher und Fabrizio Gilardi.\u00a0<em>UZH News<\/em>.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.news.uzh.ch\/de\/articles\/2017\/englisch-debatte.html\">https:\/\/www.news.uzh.ch\/de\/articles\/2017\/englisch-debatte.html<\/a>. (2017).<\/p>\n\n\n\n<p>House, Juliane. 2005. Offene und verdeckte \u00dcbersetzung: Zwei Arten, in einer anderen Sprache \u203adas Gleiche\u2039 zu sagen.\u00a0<em>Zeitschrift f\u00fcr Literaturwissenschaft und Linguistik<\/em>\u00a035(3). 76\u2013101.\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/BF03379444\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/BF03379444<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Czulo, Oliver, Venema Victor, Jo Havemann, Jennifer Miller &amp; Dasapta Irawan. Caveats of machine translation \u2013 Translate Science Blog.\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.translatescience.org\/caveats-of-machine-translation\/\">https:\/\/blog.translatescience.org\/caveats-of-machine-translation\/<\/a>. (18 December, 2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Bubenhofer, Noah. 2020.\u00a0<em>Visuelle Linguistik: Zur Genese, Funktion und Kategorisierung von Diagrammen in der Sprachwissenschaft<\/em>. De Gruyter.\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783110698732\">https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783110698732<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Radikale Ver\u00e4nderungen im Zusammenspiel von Maschine und Mensch beim Schreiben von Texten sind im Gang. K\u00fcnstliche Intelligenz kann automatisch Texte verfassen, \u00fcbersetzen und redigieren. Im zweiten Teil der Serie m\u00f6chte ich auf meine zweite These eingehen: Schon bald wird in &hellip; <a href=\"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/2022\/12\/18\/wie-wir-in-zukunft-wissenschaftliche-texte-schreiben-koennten-teil-2\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[143,142],"tags":[146,150,149],"class_list":["post-699","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-computer","category-textverarbeitung","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-machine-translation","tag-maschinelle-uebersetzung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=699"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":706,"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/699\/revisions\/706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bubenhofer.com\/sprechtakel\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}